Asylanten/Sex. Belästigung/Polizei

Asylanten/Sex. Belästigung/Polizei

In dem Ort in dem ich wohne ist leider auch eine Unterkunft/Betreuungseinrichtung für Asylanten oder Wirtschaftsflüchtlinge wie mein Dad sie bezeichnet eingerichtet und wiederum leider sind unter ihnen nicht alle anpassungsfreudig oder welchen Begriff haben wir es in der Schule gelernt „integrationswillig“. Seit dem schrecklichen Vorfall mit der armen Lilly passen wir Mädchen auf unseren Wegen besonders gut auf und da ich selber seit ich voriges Jahr fast vergewaltigt worden wäre nicht mehr ohne Pfefferspray oder Messer aus dem Haus gehe kommt es doch auch vor, daß diese Menschen einem doch auch bei Gelegenheit zu nahe kommen oder zudringlich werden. So ist es mir auch heute wieder passiert als ich vom Bus ausstieg (habe ich die Nacht bei meinem Onkel verbracht weil ich keine Lust auf meinen aggressiven Dad gehabt und es Zuhause einfach nicht mehr ausgehalten habe) und mir drei bullige großgewachsene Neger entgegengekommen sind. Sicher, ich hätte auch ausweichen können, wieso denken wir Mädchen immer, es wird schon nichts passieren und dann ist es eben zu spät (voriges Jahr war ich auch naiv und dachte nicht wieweit Menschen bei einem 13Jährigen Mädchen gehen können, aber in Menschen wohnt leider nicht nur Gutes).

Zwar habe ich einen Selbstverteidigungskurs absolviert aber heute ist mir doch anders geworden, stehen plötzlich drei stämmige Männer vor einen und versperren dir den Weg. Zuerst haben sie gemeint, wohin ich gehe? Dann sagten sie mir mit bemühtem Deutsch, ich sei hübsch, sie würden mich begleiten. Immer wieder sagten sie mir, ich sei schön und sehe gut aus, dabei grinsten sie schon verdächtig und ich dachte mir meinen Teil. Eigentlich läuft man in solch einer Situation davon, hätte ich auch getan, doch irgendwie standen sie wie eine Menschenmauer um mich herum und nirgends konnte ich hin. Dabei hab ich an Lilly gedacht und daß sie von drei Flüchtlingen brutal vergewaltigt worden ist. Dann faßten sie plötzlich meine Haare an, taten so als sei es keine Absicht gewesen, auch betätschelten sie mich im Gesicht und ich schob Panik was mich zur Salzsäule werden ließ, mein Herz schlug mir hoch und völlig eingeschüchtert konnte ich gar nicht schreien (in solch einer Not ist man wie gelähmt), außerdem hab ich an Damals gedacht als es mir schon mal passiert ist, aber voriges Jahr bin ich entkommen. Heute hatte ich wieder keine Chance, ließ mich anfassen, betatschen und als sie mir an den Po und auch an die Brust faßten, hab ich dann wirklich aus Reflex oder weil ich Angst um mein Leben hatte zum Losbrüllen begonnen. In meinem Kopf machte es Klick, ich hab es gehört, ganz deutlich, es fiel der Schalter um und wie Lilly wollte ich auf keinen Fall enden. Wenn man als Frau in Schwierigkeiten steckt, Angst in solch Situationen hat, Angst vergewaltigt zu werden, so haben wir im Selbstverteidigungskurs gelernt soll man nicht „Hilfe!“ sondern „Feuer!“ schreien. (In der von der Schule ausgeteilten Präventions-Broschüre steht: „Weglaufen oder "Feuer schreien". Versuchen Sie wenn möglich wegzulaufen. Schreien Sie "Feuer!" statt "Hilfe!", da sich andere Menschen dadurch selbst bedroht fühlen und schneller reagieren.) Das habe ich dann auch getan weil ich nicht entkommen konnte, standen sie so dicht neben mir, selbst in die Umhängetasche greifen, Spray oder Messer zücken war unmöglich. Und ich hab mich so geekelt, wenn dich sechs Hände gegen deinen Willen betatschen und du nichts tun kannst. Auch hab ich an Damals gedacht. Wieder an voriges Jahr als ER schon auf mir gelegen hat, mich runterdrückte, fest mit dem Gesicht gegen den Asphalt. Diesmal konnte ich nicht entfliehen bzw. mich selber aus der Lage befreien und gegen drei hochgewachsene Männer schon gar nicht. Also hab ich aus Leibeskräften „Feuer! Feuer!“ gerufen. Das hat die Drei ziemlich aufzucken lassen, sichtlich verschreckt, ich bin zwar unter ein Meter sechzig gewachsen aber schreien kann ich ganz gut. Und ich hab geschrien und geschrien bis mir die Lungen wehtaten und auch bis die ersten Türen der Nebenhäuser aufgingen, auch Fensterläden wurden hochgezogen und das Geräusch der alarmierten Leute hat sie dann vertrieben weil auch die ersten Passanten auf die Straße gekommen sind. Vermutlich, so denke ich nun, haben doch einige Fenster offengestanden und sie haben mein Schreien so gehört. Selber, ich weis es nicht mehr, aber ich denke, ich habe wie eine Sirene geklungen, die immer nur dieselben Worte von sich gab: „FEUER! FEUER! FEUER! FEUER! FEUER!“

Schnell sind sie davongelaufen und trotzdem, obwohl sie weggewesen sind, ihre ekligen Hände, ihre Grabscherei habe ich sie immer noch am Körper gespürt, an Armen, Po und Brust.

Ob ich geweint habe, nein habe ich nicht, jetzt denke ich, daß es der Schock gewesen ist. Sie waren ganz sicher vom Flüchtlingsheim, ganz sicher und darum wollte ich auch zur Polizei gehen, hier im Ort ist ein Gendarmerieposten. Aber zuallererst wollte ich Heim, duschen, nur noch duschen, alles abwaschen. Doch für Minuten stand ich bloß regungslos am Gehsteig.

Einige Passanten haben mich angestarrt, bestimmt haben sie mich für verrückt gehalten, betrunken oder sonstwie geistig gestört weil ich panisch die Straße zusammengeschrien habe?

 

Zuhause in der Wohnung konnte ich mir zunächst eine Moralpredigt von Dad anhören, wieso ich schon wieder bei meinem Onkel übernachtet hatte und ob ich überhaupt dort gewesen bin und nicht rumgehurt habe? Seit ich nicht mehr weine, wenn er auf mich einprügelt, hat er es auch gelassen. Das war mal anders, ganz anders, aber das kleine Mädchen von Früher bin ich schon längst nicht mehr. Was soll ich sagen, nach dem heutigen einprägsamen Vorfall mit den Asylanten, da wir seit mehr als einem Jahr das Heim hier im Ort haben, muß ich mir auch noch kurz darauf obwohl ich sicherlich noch unter Schock stand wieder von meinem Dad anhören, ich sei eine Hure, nicht besser als meine verkommene Mum, ich soll meinen Onkel in Ruhe lassen dabei kann Dad es nicht ausstehen weil mein Onkel mehr Familie für mich ist als er. Wenn Dad und ich uns nur zehn Sätze pro Woche sagen, sollten diese zumindest nicht in Beschimpfungen und Demütigungen ausarten aber von meinem Dad bin ich keine andere Behandlung gewohnt. Doch nach dem heutigen Vormittag bin ich wirklich den Tränen nahe gewesen. An Lilly hab ich gedacht, die ganze Zeit an Lilly, was ihr Grausames zugestoßen ist, auch daran, daß sie sich wegen der Vergewaltigung das Leben nehmen wollte, und sie ist nicht das einzige Mädchen an unsrer Schule gewesen, da diese Flüchtlings- oder Asylantenheime im ganzen Land, in den jeweiligen Bezirken verstreut aufgebaut worden sind. Leider ist damit auch die Verbrechensrate und die Anzahl der Delikte durch die dort untergebrachten Flüchtlinge gestiegen, Raubüberfälle, Gewalttaten gegen Anrainer und Andere. Die Regierung finanziert zwar, wie soll ich es ausdrücken, für die Neuankömmlinge solche „Du darfst hier keine Mädchen/Frauen/Kinder vergewaltigen“-Kurse (es heißt hier glaube ich „Werteschulung“ oder so) aber nach dem heutigen Vorfall, auch was ich leider allgemein zu hören bekomme, und man in den Medien einschlägig sieht und liest, fruchten solch Kurse nicht wirklich.

In Tulln ist erst ein 15Jähriges Mädchen von drei Asylanten brutal vergewaltigt worden (https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/15-jaehrige-in-tulln-vergewaltigt-gesuchter-wurde-gefasst/264.698.289) und mir hätte heute dasselbe passieren können. Mit meinem Dad kann ich über sowas nicht reden, er denkt doch glatt, ich hätte es provoziert oder gar gewollt. Wenn Mum und er meine Geburt „Unfall“ nennen weil sie keine Kinder haben wollten, kann man sich die Kälte hier zwischen den Wänden gut vorstellen und sie kommt der Arktis sehr nahe.

Dad hätte nie bei meinem Onkel angerufen, schon deswegen nicht weil er der Bruder meiner Mum ist und er meine Mum ebenso verabscheut, aber mich deswegen zur Schnecke machen und beschimpfen. Kein anderes Betragen bin ich gewohnt. Es ist sicher häßlich und gemein, boshaft und auch böswillig, wenn einem der eigene Vater solch Sachen an den Kopf wirft.

Hinterher habe ich ganz lange geduscht, ganz, ganz lange. Unter der Dusche habe ich dann auch geweint, konnte ich niemanden anrufen, nicht in diesem Zustand, obwohl Ariel und Shelley, Leslie und Zhara sicher Zeit für mich gehabt hätten. Sie hätten mir zugehört, mein Freundeskreis, meine Clique, sind mehr Familie für mich als es mein Dad ist oder Mum, die ich seit 3 Jahren nicht gesehen und nur von den gesetzlich geregelten monatlichen Unterhaltsüberweisungen her kenne sonst hätte sie auch diese mir gegenüber eingestellt. Sie gab mir immer das Gefühl ungewollt zu sein und vor einer Abtreibung hatte sie zu große Angst, daß sie die Schwangerschaftsmonate bis zu meiner Geburt ausgehalten hat und diabolisch lustig ist an der Sache auch, sie hat mir all diese Dinge auch noch in einem unserer früheren Streits eiskalt ins Gesicht gesagt. Mein Onkel und auch meine Freunde sind mehr Familie für mich und sie geben mir all die gesuchte geborene Wärme. Das Handy legte ich auf die Waschmaschine, hörte ganz laut Musik damit mich Dad nicht weinen hört oder einen Vorwand findet wieder aus der Haut zu fahren. Mir ging soviel durch den Kopf, soviel. Angst, Ekel, ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut und eigentlich mußte ich noch zur Polizei, allein deswegen schon damit es keinem anderen hilflosen Mädchen passiert. Immer wieder hab ich mir vorgesagt: hör auf zu weinen, verflucht, hör doch auf zu weinen, das bist nicht du, das bist nicht du!

 

In die Küche hab ich hinterher mich nicht getraut darum föhnte ich mir die Haare, machte mich fertig und vielleicht denkt jetzt jemand, es wäre übertrieben, aber das Oberteil, das hellgraue Kapuzen-Sweatshirt -, ich hab es eigentlich gerne getragen -, habe ich samt Hose unten im Hof in den Container geworfen damit es mich nicht mehr an den schrecklichen Vorfall erinnert.

Anschließend bin ich zum Polizeiposten, habe den Beamten gesagt, was passiert ist, daß ich sexuell belästigt worden bin, glaube es seien Asylanten vom Heim gewesen und habe sie ihnen so genau es eben geht beschrieben. Hautfarbe, Kleidung, ungefähre Größe und was ich noch an Haarfarbe wußte oder besondere Hautmerkmale, obwohl das Zusammentreffen ziemlich verblaßt vor Furcht war. Vorerst „Anzeige gegen Unbekannt“, sie haben alles aufgeschrieben, notiert, keine Ahnung, ob sie mir geglaubt haben (denke ich die letzten Silvesterfeierlichkeiten zurück, wo auch Mädchen und Frauen von Flüchtlingen sexuell belästigt, leider auch vergewaltigt worden sind und die Polizei es größtenteils ignoriert hat damit sie nicht als rassistisch oder ausländerfeindlich hingestellt werden, wenn zu sehr in den Heimen und Unterkünften Druck machen und die Medien es zu sehr ausschlachten. Die Vertuschung der Polizei als es hinterher herausgekommen ist, hat in den Medien dann erst recht ziemlich für Aufsehen gesorgt als rausgekommen ist, wie viele Anzeigen „verschwunden“ oder gar nicht erst durchs Telephon protokolliert worden sind). Meine Beschreibung haben sie heute zwar notiert, ich bin ziemlich nervös zwischen den Uniformierten gewesen, kam ich mir vor wie in einem Krimi vor aber dabei hab ich heute weniger an mich als viel mehr an eventuelle zukünftige Opfer gedacht denen dadurch ein Schicksal entgeht, das ich voriges Jahr beinah am eigenen Leib erlebt und erfahren hätte. Wieso denke ich trotz allem, ich hätte alles verhindern können, wenn ich mich anders angezogen hätte, weniger feminin aufreizend oder sowas in der Art? Wieso fallen mir jetzt mehr Punkte ein wie ich die Situation ungeschehen hätte machen können? Und wieso denke ich auch: es ist alles meine Schuld gewesen? GLEICH WERDE ICH MICH MIT MEINEN FREUNDINNEN BETRINKEN GEHEN! UND ICH GLAUBE, ES KANN MIR SICHER NIEMAND NACH SOLCH EINEM VORMITTAG ÜBEL NEHMEN!

20.5.17 14:35

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